
Handlungsfelder
Auf Basis der Literaturrecherche, der Online-Befragung und der Fokusgruppe wurden fünf zentrale Handlungsfelder für die Weiterentwicklung der Gewaltprävention im Sozial- und Gesundheitssprengel Lienz-Thurn abgeleitet.

1. Unterstützung nach Gewaltvorfällen
Warum?
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Psychische Gewalt wurde am häufigsten genannt.
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Pflegepersonen suchen bereits eigenständig den Austausch mit Kolleg:innen.
Mögliche Maßnahmen
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Feste Ansprechperson
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Kurze Nachbesprechung (Debriefing)
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Kollegialer Austausch
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Psychosoziale Unterstützung bei Bedarf

2. Klare Abläufe nach Gewaltvorfällen
Warum?
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In der Umfrage zeigte sich der Bedarf nach klaren Abläufe.
Mögliche Maßnahmen
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Entwicklung bzw. Überarbeitung eines Leitfadens zum Umgang mit Gewaltvorfällen.
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Einführung bzw. Weiterentwicklung eines niederschwelligen Meldesystems.

3. Prävention im Arbeitsalltag
Warum?
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Unregelmäßigkeiten bei Besuchszeiten
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Nicht standardisierbarer Arbeitsplatz
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Alleinarbeit
Mögliche Maßnahmen
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Berücksichtigung von Risikosituationen bei der Einsatzplanung
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Genügend Zeit bei anspruchsvollen Hausbesuchen
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Austausch über herausfordernde Klient:innen im Team

4. Offene Organisationskultur fördern
Warum?
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Team und Führung wurden positiv bewertet.
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-> Diese Stärke soll weiter gefördert werden.
Maßnahmen
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regelmäßige Teamgespräche
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Erfahrungsaustausch
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Gewalt weiterhin offen thematisieren

Ausblick
Die vorgeschlagenen Handlungsfelder dienen als Grundlage für die Weiterentwicklung der Gewaltprävention im Sozial- und Gesundheitssprengel Lienz-Thurn. Eine schrittweise Umsetzung kann dazu beitragen, Pflegepersonen nachhaltig zu unterstützen und den professionellen Umgang mit Gewalt weiter zu stärken.
